Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: 05.10.2016

§1 Gültigkeit

Die hier aufgeführten Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind Bestandteil jeden Mietvertrages zwischen Mieter und der Nevitec UG (haftungsbeschränkt) - nachfolgend Vermieter genannt. Die gilt für telefonische, schriftliche, persönliche sowie Onlinebestellungen. Diese werden ausnahmslos durch den Mieter in der zum Zeitpunkt der Auftragsannahme gültigen Fassung anerkannt.

§2 Mietvertrag

Ein Mietvertrag kommt ausdrücklich erst mit der schriftlichen Auftragsbestätigung der Nevitec UG (haftungsbeschränkt) zustande. Die Bestellung durch den Mieter stellt allein keine Annahme des Mietvertrages durch den Vermieter dar.

§3 Stornierung/Nichtabnahme durch den Mieter

Im Falle einer Stornierung durch den Mieter vor Lieferung bzw. Abholung der Mietartikel wird eine Stornogebühr fällig:

Bei mehr als 10 Tagen vor Lieferungs- bzw. Abholtermin erfolgt keine Berechnung. Die Stornierung ist kostenlos. Bei 7 bis 10 Tagen vor Lieferungs- bzw. Abholtermin erfolgt die Berechnung i.H. von 25% des Auftragswertes. Bei 4 bis 6 Tagen vor Lieferungs- bzw. Abholtermin erfolgt die Berechnung i.H. von 50% des Auftragswertes. Bis zu 3 Tage vor Lieferungs- bzw. Abholtermin erfolgt die Berechnung des vollen Auftragswertes.

Bei Nichtabnahme der Mietartikel durch den Mieter (z.B. durch Nichterscheinen zum Abholtermin) erfolgt ebenfalls eine Berechnung des vollen Auftragswertes zzgl. einer Wartezeit von 1 Stunde.

§4 Preise

Alle angegebenen Preise gelten je Artikel für eine Mietdauer von 24 Stunden und verstehen sich inkl. ausgewiesener gesetzlicher MwSt. Nicht enthalten sind Lieferkosten und/oder die Montage (Auf- und Abbau) durch den Vermieter. Bei einem längeren Mietzeitraum und/oder verspäteter Rückgabe durch den Mieter erhöht sich der Mietpreis entsprechend je weiterer angefangener 24 Stunden um den ausgewiesenen Preis je Mietartikel.

§5 Zustand der Mietartikel

Alle Mietartikel werden in einem einwandfreien und funktionstüchtigen Zustand an den Mieter übergeben. Bereits bestehende Schäden werden dem Mieter auf dem Lieferschein spätestens bei Übergabe mitgeteilt. Dem Vermieter steht es frei, gleich- oder höherwertigere Artikel zu liefern, die von der ursprünglichen Beschreibung bzw. vom ursprünglichen Auftrag abweichen. Der Mieter erklärt sich hiermit ausdrücklich einverstanden und bestätigt mit seiner Unterschrift auf dem Lieferschein die Übernahme der Mietartikel in einwandfreiem und funktionstüchtigem Zustand.

§6 Schäden, Verlust, Haftung

Alle Schäden an den Mietartikeln und/oder Verluste von Mietartikeln sind vom Mieter unverzüglich, spätestens jedoch bei Rückgabe, schriftlich anzuzeigen. Für alle Schäden, die bei Übergabe der Mietartikel an den Mieter nicht schriftlich festgehalten wurden, haftet der Mieter. Der Mieter zeigt sich ausdrücklich damit einverstanden, die Kosten für Beschädigungen und/oder Verluste in voller Höhe zu erstatten. Sofern der Mieter eine unverzügliche Prüfung des Zustandes bei Rückgabe durch den Vermieter nicht ausdrücklich verlangt, behält sich der Vermieter vor, die Prüfung erst später vorzunehmen. Werden hierbei Schäden festgestellt, die der Mieter nicht schriftlich mitgeteilt hat, hat dieser den entstandenen Schaden zu ersetzen. Der Vermieter behält sich in diesem Falle eine strafrechtliche Anzeige vor. Bestätigt der Vermieter die einwandfreie Rücknahme der Mietartikel schriftlich, entfällt die Haftung des Mieters.

§7 Gebrauchsbestimmungen für die Nutzung von Mietartikeln

Hüpfburgen:

Hüpfburgen dürfen bei Regen, Schnee oder Hagel nicht aufgestellt werden. Sollte es während der Nutzung zu einem Einsetzen von Regen, Schnee oder Hagel kommen, ist diese unverzüglich abzudecken, abzubauen und trocken zu lagern. Bei starkem Wind, Windböen und Sturm ist das Aufstellen der Hüpfburg ebenfalls untersagt bzw. ist diese unverzüglich vom Mieter wieder abzubauen. Dies gilt auch für den Fall der Montage (Aufbau) durch den Vermieter. Das Betreten der Hüpfburg ist ebenso verboten wie das Mitführen von Essen und/oder Getränken sowie spitzen oder kantigen Gegenständen. Der Mieter hat während der Nutzung der Hüpfburg für eine entsprechende Aufsicht zu sorgen. Etwaige Haftungsansprüche Dritter o.ä. gehen auf den Mieter über. Kann oder darf die Hüpfburg aufgrund der Witterungsbedingungen nicht aufgebaut werden, besteht für den Mieter kein Anspruch auf Erstattung der Mietkosten.

Zelte:

Das Aufstellen von Zelten bei starkem Wind, Windböen und Sturm ist untersagt bzw. ist dieses unverzüglich vom Mieter wieder abzubauen. Dies gilt auch für den Fall der Montage (Aufbau) durch den Vermieter. Die Nutzung von Heizpilzen in den Zelten ist verboten. Kann oder darf das Zelt aufgrund der Witterungsbedingungen nicht aufgebaut werden, besteht für den Mieter kein Anspruch auf Erstattung der Mietkosten.

Ton- und Lichttechnik:

Ton- und Lichttechnik darf weder Regen, noch Schnee oder Hagel ausgesetzt werden. Sollte es während der Nutzung zu einem Einsetzen von Regen, Schnee oder Hagel kommen, ist die gesamte Ton- und Lichttechnik unverzüglich abzudecken, abzubauen und trocken zu lagern. Dies gilt auch für den Fall der Montage (Aufbau) durch den Vermieter. Kann oder darf die Ton- und Lichttechnik aufgrund der Witterungsbedingungen nicht aufgebaut werden, besteht für den Mieter kein Anspruch auf Erstattung der Mietkosten.

§8 Abholungen durch den Mieter

Der Mieter verpflichtet sich, pünktlich zum vereinbarten Abholtermin zu erscheinen. Bei Verspätungen behält sich der Vermieter das Recht vor, die Wartezeit entsprechend an den Mieter zu berechnen. Für Transportschäden an den Mietartikeln und/oder Schäden, die durch das Transportieren von Mietartikeln an Fahrzeugen o.ä. entstehen, haftet der Mieter. Dieser hat auch für eine ordnungsgemäße Ladungssicherung Sorge zu tragen. Zur Übergabe der Mietartikel hat der Mieter einen gültigen Personalausweis vorzulegen, der auf die angegebenen Kundendaten lautet. Kann der Mieter keinen gültigen Personalausweis vorlegen, kann der Vermieter die Herausgabe der Mietartikel bis zur Vorlage des gültigen Personalausweises verweigern. Hierbei wird der Mieter vom Mietvertrag ausdrücklich nicht entbunden. Eine Verlängerung des Mietzeitraums erfolgt bei verspäteter Vorlage bzw. Abholung nicht.

§9 Lieferung durch den Vermieter

Die Lieferung durch den Vermieter erfolgt bis zur Grundstückskante des Mieters und beinhaltet auch die Ver- bzw. Entladung der Mietartikel. Für eine entsprechende Zuwegung hat der Mieter zu sorgen. Sollte eine Zuwegung zum Grundstück des Mieters nicht möglich sein, beschränkt sich die Lieferung auf den maximal erreichbaren Übergabepunkt. Bei Abholung der Mietartikel durch den Vermieter sind die Mietartikel in geordnetem Zustand wieder an der gleichen Stelle zu platzieren. Die Haftung für Verluste durch den Mieter endet erst bei Rücknahme der Mietartikel durch den Vermieter.

§10 Montage (Auf- und Abbau) durch den Vermieter

Die Montage (Auf- und Abbau) durch den Vermieter erfolgt an der durch den Mieter vorgegebener Stelle. Der Mieter hat dafür Sorge zu tragen, dass eine Zuwegung bis höchstens 10 Metern bis zum Aufbauort mit Fahrzeugen des Vermieters möglich ist. Eine längere Zuwegung kann vom Vermieter in Rechnung gestellt werden bzw. kann der Vermieter den Aufbau verweigern, wenn die Entladestelle eine zu große Entfernung vom Aufbauort darstellt. Für Flurschäden oder Schäden an Gebäuden, die während oder durch die Montage der Mietartikel entstehen, haftet der Mieter. Eventuell notwendige baurechtliche Genehmigungen hat der Mieter im Vorfeld bei den entsprechenden Behörden einzuholen. Eine ggf. erforderliche, aber nicht erteilte Genehmigung entbindet den Mieter nicht vom Mietvertrag. §7 findet auch bei einer Montage durch den Vermieter Anwendung.

§11 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt davon die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung soll diejenige wirksame und durchführbare Regelung treten, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung am nächsten kommen, die die Vertragsparteien mit der unwirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung verfolgt haben. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend für den Fall, dass sich der Vertrag als lückenhaft erweist.